Ausgangslage
Der Betrieb wickelt täglich rund 80 LKW über eine geeichte Fahrzeugwaage ab. Jede Verwiegung lief über das Waagenhäuschen: Fahrer anmelden, Daten per Hand aufnehmen, Erst- und Zweitverwiegung zuordnen, Wiegeschein drucken, Werte abends in die Warenwirtschaft übertragen. In Stoßzeiten stauten sich die Fahrzeuge bis auf die Straße, und bei der manuellen Übertragung entstanden regelmäßig Zahlendreher.
Lösung
Wir haben die bestehende Waage — herstellerunabhängig über ihre serielle Schnittstelle — an eine individuell entwickelte Abwicklungssoftware angebunden. Stammkunden identifizieren sich per RFID-Karte am Selbstbedienterminal, Erst- und Zweitverwiegung werden automatisch zugeordnet, der Wiegeschein wird digital erzeugt und die Buchung direkt an die Warenwirtschaft übergeben. Das Waagenhäuschen greift nur noch bei Sonderfällen ein.
- Anbindung der vorhandenen, geeichten Waage — keine Neuanschaffung
- Selbstbedienterminal mit RFID-Identifikation für Stammkunden
- Automatische Wiegeschein-Erstellung inkl. Alibi-Speicher-Referenz
- Direkte Übergabe aller Buchungen an die Warenwirtschaft
Ergebnis
Die Abfertigungszeit pro Fahrzeug sank von durchschnittlich 4 Minuten auf 90 Sekunden — die Rückstaus in Stoßzeiten sind verschwunden. Übertragungsfehler gibt es nicht mehr, weil kein Wert mehr von Hand angefasst wird. Und weil KI-gestützte Entwicklung die Projektlaufzeit verkürzt hat, war die Lösung nach wenigen Wochen im Echtbetrieb.