Ausgangslage
Beim Verladen musste bisher jede zu wiegende Palette einen Umweg machen: aufnehmen, quer durch die Halle zur Bodenwaage fahren, absetzen, wiegen, Wert notieren, wieder aufnehmen, zur Rampe bringen. Bei Dutzenden Verladungen am Tag summierten sich die Extrafahrten zu Stunden — und die auf Zetteln notierten Gewichte wurden erst beim Tagesabschluss in die Warenwirtschaft übertragen. Bis dahin stimmten die Bestände nur ungefähr, und beim Abtippen passierten Fehler.
Lösung
Die Gabelstapler wurden mit nachgerüsteten Staplerwaagen ausgestattet — das Wägesystem sitzt am Gabelträger und wiegt die Palette beim Anheben. Wir haben die Terminals der Waagen per WLAN an eine von uns entwickelte Middleware angebunden, die jede Wiegung dem richtigen Auftrag zuordnet und direkt in die Warenwirtschaft bucht. Der Fahrer scannt die Palette, hebt sie an, bestätigt den stabilen Wert am Terminal — fertig. Das gleiche Konzept lässt sich auf Radladerwaagen im Schüttgutbereich übertragen.
- Nachrüstung vorhandener Stapler mit Wiegeeinrichtung — Auswahl herstellerneutral begleitet
- WLAN-Anbindung der Waagenterminals an eine zentrale Middleware
- Zuordnung jeder Wiegung zu Auftrag und Position per Barcode-Scan
- Direkte Buchung in die Warenwirtschaft — kein Zettel, kein Abtippen
- Pufferung bei WLAN-Lücken: Wiegungen werden nachsynchronisiert, nichts geht verloren
Ergebnis
Der Umweg zur Bodenwaage ist komplett entfallen — pro Verladung wird mindestens eine Fahrt gespart, in Stoßzeiten deutlich mehr. Die Bestände in der Warenwirtschaft sind aktuell, sobald die Palette an der Gabel hängt, nicht erst nach dem Tagesabschluss. In diesem Beispielszenario amortisierte sich die Nachrüstung rechnerisch in unter einem Jahr — vor allem durch die eingesparten Fahrzeiten und die entfallene Nacherfassung. Wie schnell sich eine solche Lösung in Ihrem Betrieb rechnet, hängt natürlich von Verladefrequenz und Wegstrecken ab.